Herr Bärtschi, warum haben Sie sich für den Swiss Recycle-Check-Up entschieden?
Christoph Bärtschi: Wir wollten die ganze Abfallwirtschaft reorganisieren und im Zuge dessen auch unser Abfallreglement aktualisieren. Vor der Reorganisation haben wir uns für den Check-Up Standard entschieden, um eine Auslegeordnung über die IST-Situation zu erhalten, als Grund- und Ausgangslage für die einzelnen Projekte.
Zudem kenne ich Ueli Maass und Roland Habermacher schon von Projekten aus meiner ehemaligen Gemeinde und wusste, dass die Zusammenarbeit gut funktionieren wird.
Welche Erkenntnisse, waren für Sie besonders hilfreich?
C.B.:Wie gesagt gab es einen guten Überblick über den Ist-Zustand, wie die Organisation aktuell aussieht und wie die Dienstleistungen aktuell aufgebaut sind. Das gab uns Grundlagen, wo wir hinwollen und was wir verändern müssen, um den gewünschten Soll-Zustand zu generieren.
Wie verständlich und praxisnah waren die Empfehlungen?
C.B.:Die Aussagen, die wir am Ende des Check-Ups erhielten, waren klar und pragmatisch – eine gute Grundlage für die weiteren Prozesse, die stattfinden.
Welche Verbesserungen konnten Sie dank des Check-Ups umsetzen?
C.B.:Nebst den von uns sowieso geplanten Reorganisation der Abfallwirtschaft und des neuen Abfallreglements, zeigte der Check-Up Standard auch auf, dass wir die Sammelstellen neu organisieren müssen. Aktuell ist unsere zentrale Sammelstelle beim Werkhof, der nun zurückgebaut wird. Diesbezüglich sind wir in Verhandlungen mit einem Recycler, der neu in Gränichen einen Standort eröffnen will und die zentrale Sammelstelle ersetzen könnte.
Gleichzeitig haben wir dezentrale Quartiersammelstellen, die weiterbetrieben werden. Beim Check-Up stellte sich heraus, dass bei diesen ebenfalls Handlungsbedarf besteht bezüglich Standorten und Instandsetzungsbedarf. So werden beispielsweise alle Sammelbehälter bei den verbleibenden Quartiersammelstellen durch Unterflurcontainer ersetzt.

