Erzählen Sie uns etwas über den Hintergrund der Vögeli AG und Ihren Beitrag zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.
Die Vögeli AG ist ein Schweizer Druckunternehmen mit einem klaren Fokus auf nachhaltige Produktion. Früh haben wir begonnen uns so nachhaltig wie möglich aufzustellen. Zuerst haben wir sehr viel ins Thema Energieeffizienz und erneuerbare Energien investiert. Als wir hier maximal optimiert hatten, wollten wir unbedingt unsere Produkte ökologischer gestalten, damit. Wir haben erkannt, dass trotz gut etabliertem Recyclingsystem aufgrund schädlicher Inhatsstoffe viele Ressourcen verloren gehen und Abfall generiert wird. Genau hier setzen wir an.
Wir entwickeln und produzieren Druckprodukte nach dem Cradle to Cradle®-Prinzip. Das bedeutet: Materialien werden so ausgewählt und eingesetzt, dass sie so gut und rein sind, dass sie sowohl biologisch abbaubar sind wie auch in technischen Kreisläufen wiederverwendet werden können. Unsere Produkte – von Broschüren und Flyern über Briefschaften und Mailings bis hin zu Verpackungen und Spielen – sind so konzipiert, dass sie keinen Abfall mehr darstellen, sondern Nährstoffe für neue Produkte sind.
Ein wichtiger Meilenstein war die Entwicklung unserer eigenen Rezeptur für Druckfarben. Damit stellen wir sicher, dass auch dieser zentrale Bestandteil des Druckprozesses den Anforderungen der Kreislaufwirtschaft entspricht.
Also ein inhärentes zirkuläres Geschäftsmodell. Umreissen Sie kurz den Business Case.
Unser Geschäftsmodell basiert darauf, nachhaltige Drucklösungen anzubieten, die ökologische Verantwortung mit hoher Qualität verbinden.
Wir beraten unsere Kundinnen und Kunden bereits in der Konzeptionsphase, damit Produkte von Anfang an kreislauffähig gestaltet werden. Dabei geht es viel um Materialien, aber auch um Design und Funktionalität.
Der Mehrwert liegt darin, dass Unternehmen ihre Kommunikationsmittel und Verpackungen so einsetzen können, dass sie aktiv zur Kreislaufwirtschaft beitragen – ohne auf Ästhetik oder Wirkung zu verzichten. Nachhaltigkeit wird damit vom Kostenfaktor zum echten Differenzierungsmerkmal.




