Von witzigen, auffälligen Stickern auf Abfallkübeln, über motivierende Plakatkampagnen bis zu sympathischen Umwelt-Botschaftern: Städte und Gemeinden zeigen sich äusserst kreativ, wenn es um das Verhindern von Littering geht. Allerdings fehlten bisher die Ressourcen, um die Wirkung solcher Massnahmen objektiv zu messen. Das holt die «Grosse Schweizer Littering-Studie» der IGSU und der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW in einem breit angelegten Forschungsprojekt nach.
Basierend auf den ersten Erkenntnissen zu Picknickund Freizeitzonen hat die IGSU einen Praxis-Leitfaden erstellt, der Städte und Gemeinden bei der Umsetzung von Massnahmen unterstützen soll. Der Leitfaden begleitet die Behörden dabei, wirksame Anti-Littering- Kampagne zu realisieren. Er zeigt unter anderem auf, welche Akteure in die Planung einbezogen werden sollten, welche Arten von Massnahmen kombiniert werden können, welche Begleitmassnahmen die Wirkung verstärken, und wie Littering auch mit einem kleinen Budget vermindert werden kann.


