Das Hauptziel der WWF-Vision "No Plastics in Nature" ist die Förderung von Reduzierung und Wiederverwendung als "Top-Strategien", aber es wird auch anerkannt, dass Recycling für Materialien notwendig ist, für die es derzeit keine Wiederverwendungssysteme gibt. Insbesondere solche Technologien, die es ermöglichen, dass Materialien ihren Wert behalten und über mehrere Lebenszyklen hinweg im Umlauf bleiben.
In seinem Positionspapier "Chemical Recyclign Implementation Principles" nennt WWF Pyrolyse, Vergasung und lösungsmittelbasierte Extraktion als Beispiele für chemisches Recycling. Die Organisation erkennt dabei auch die theoretischen Behauptungen an, dass diese Technologien dazu beitragen könnten, die Nachfrage nach neuen, auf fossilen Rohstoffen basierenden Kunststoffen zu verringern. Zudem werden dort alternative Abfallbewirtschaftungssysteme bereitgestellt, wo es dem mechanischen Recycling derzeit noch an technischen Kapazitäten fehlt.
Das Papier fügt jedoch hinzu: "Auf der Grundlage der derzeit verfügbaren Erkenntnisse bestehen erhebliche Bedenken, dass diese Technologien energieintensiv sind, Risiken für die menschliche Gesundheit bergen und/oder nicht in der Lage sein werden, Kunststoffe über das hinaus zu recyceln, was das mechanische Recycling bereits erreicht hat".
In unserem Webinar "Chemisches Recycling – DIE Lösung oder das Prinzip Hoffnung" vom 15. September 2022 will Swiss Recycling diesen neuen Trend genauer beleuchten und aufzeigen, welche Möglichkeiten wirklich im chemischen Recycling stecken.
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